Verdi startet Frontalangriff auf Solinger Einzelhandelsarbeitsplätze – Amazon und Co. profitieren

CDU-Fraktionsvorsitzender Carsten Voigt zeigt sich sehr besorgt über den Eilantrag von Verdi, der zum Ziel hat, den verkaufsoffenen Sonntag am 4. Dezember zu verhindern:

„Für die CDU ist das nicht nur ein Frontalangriff auf die Attraktivität der City und der Stadtteilzentren. Das wenige Wochen vor dem 4. Dezember geplante Verhindern einer seit fast einem Jahr vorbereiteten Sonntagsöffnung gefährdet auch Arbeitsplätze im Solinger Handel. Und das in einer Zeit, wo die Solinger Zentren im beinharten Wettbewerb stehen mit den Nachbarstädten und immer mehr Discounterstandorten. Vor allem aber spüren Mitte, Ohligs und Wald den immer größeren Druck des Internethandels. Amazon, ebay & Co. sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Wir alle tun daher gut daran, unsere Zentren und die Händler vor Ort zu stärken.

Entscheidend ist für die CDU: Wir reden nicht über wöchentliche Sonntagsöffnung, sondern wenige Ausnahmen an ausgewählten Sonntagen. Kunden und Einzelhandel haben von diesen publikumsträchtigen Impulse bisher sehr profitiert. Politik wie Verwaltung haben die Anzahl und Termine der verkaufsoffenen Sonntage ausführlich abgewogen. Ein Verhindern der Sonntagsöffnung wäre daher unverhältnismäßig. Verdi ist offenkundig nicht gewillt, mit den bisherigen Beteiligten vertrauensvoll an einem ausgewogenen Konzept für 2017 und die Folgejahre zu arbeiten. Man sägt lieber den Ast ab, auf dem die eigenen Mitglieder sitzen.“

Waldemar Gluch, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung in Solingen, unterstützt die Kritik am Verdi-Vorstoß: „Die durchweg gute Resonanz auf verkaufsoffene Sonntage zeigt uns immer wieder aufs Neue: Die Solingerinnen und Solinger wünschen diese Angebote und nehmen sie gerne an. Den für diese Aktion Verantwortlichen in Reihen von Verdi sollte klar sein, dass sie sich hier gegen die klare Mehrheit der Solingerinnen und Solinger stellen. Dies ist zugleich ein Affront gegen all jene in Handel und Politik, die sich um eine ausgewogene und allen gerecht werdende Lösung, bemüht haben. Verdi stellt hier ein Lobbyinteresse über das Gemeinwohl. Von Oberbürgermeister Kurzbach, der als Kandidat versprochen hatte, die Solinger Wirtschaft voranzubringen erwarten wir daher, dass er sich zu ausgewählten verkaufsoffenen Sonntagen bekennt und Kurs hält.“

Waldemar Gluch als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Solingen bestätigt.

Die MIT Solingen lud am Donnerstagabend ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ein. Nach zwei Jahren wurden die Vorstandsmitglieder in ihren Positionen bestätigt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Waldemar Gluch; stellvertretende Vorsitzende Gerlinde Steingrüber und Marc Westkämper; Schatzmeister Christoph Keull und Beisitzer Rolf Steingrüber. Lediglich Marc Westkämper rückte vom Beisitzer auf die Position des vakanten zweiten Vorsitzenden auf.
Die MIT Solingen setzt sich für die Belange der heimischen Unternehmen ein und bietet in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu aktuellen Themen an. Waldemar Gluch freut sich, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre mit seinem neuen/alten Vorstand fortsetzen zu können.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung konnten alle gemeinsam mit dem Stadtbezirksverband Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid einen schönen bayerischen Abend genießen.
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Die MIT-Solingen möchte sich ganz herzlich bei Jürgen Angenent für den Vortrag und die Diskusion zum Thema online Handel und die Chancen für den stationären Handel in unseren Innenstädten bedanken. Das zweite Thema war der 3D Druck, mit einem lebhaften Vortrag von Werner Koch vom 3D Netz-werk. Ein Dank noch an die Wirtschaftsförderung Solingen für die tatkräftige Unterstützung.

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Mit Entsetzen hat der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Solingen die Ankündigungen des Oberbürgermeisters, bestehende Gewerbeflächen in Wohnflächen umzuwandeln vernommen. Sicherlich, so Gluch, ist bei einer wachsenden Stadt wie Solingen auch an die Schaffung von Wohnraum zu denken, jedoch darf dies nicht dazu führen, dass Solingen zu einer reinen Schlaf- und Pendlerstadt degradiert wird. 

Dies ist jedoch zwangsläufig der Fall, wenn nicht auch weiterhin ausreichend Gewerbeflächen für Firmenansiedlungen bereitgehalten werden.
Zudem sollte sich der Oberbürgermeister entscheiden, was er nun will und den Bürgern keinen Sand in die Augen streuen. Noch im letztjährigen Kommunalwahlkampf zum Teil die Neuansiedlung von Gewerbegebieten, unter anderem im Ittertal mit der Begründung abgelehnt, dass zuerst die bestehenden Gewerbeflächen hierfür genutzt werden sollten und jetzt wieder genau diese in Wohnflächen umwandeln.
Der Oberbürgermeister, so Gluch, möge bedenken, dass er zur Umsetzung seiner hochtreibenden Pläne auch Steuereinnahmen braucht, die mittelständige Firmen erwirtschaften.

Pressemitteilung vom 29.08.2016

Die MIT Solingen, CDU Gräfrath und die Junge Union haben wieder mit großen Erfolg einen gemeinsamen Musikalischen Frühschoppen veranstaltet. Wir hatten mit Teneja,s Delight eine sehr gute Rock-Pop-Blues Band verpflichtet. Die Stimmung war bei schönem Wetter fantastisch. Am Ende der Veranstaltung konnte die MIT Solingen ein neues Mitglied, Herrn Oliver Stamm begrüßen. Wir bedanken uns bei allen Gästen und freiwilligen Helfern.

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